Erstellung eines Moodle-Kurses

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „eLearning“ bei der Masterausbildung „Angewandtes Wissensmanagement“ an der FH-Burgenland wurden wir angehalten, einen Kurs auf Moodle zu entwickeln.

Ich habe zwar schon etwas Erfahrung mit Moodle sammeln können, aber es war sehr spannend nun die Seite zu wechseln und selbst einen Kurs zu erstellen.

 

Diese Lehrveranstaltung war didaktisch sehr gut aufbereitet. Step-by-Step wurden wir zu unserem Lernziel hingeführt. Einen großen Gewinn hatten wir bei der Erstellung von Screencasts über verschiedene Moodle-Aktivität. Nicht nur unsere eigene Umsetzung dieser Aufgabe war schon sehr lehrreich, wir wurden auch dazu aufgerufen, andere Screencasts anzusehen, um diese Aktivität dann später selbst umzusetzen. Im Laufe des Semesters konnten wir nicht nur Erfahrung mit der Erstellung eines eigenen Kurses sammeln, sondern auch Einblicke in andere Moodle-Kurse und deren Lösungswege gewinnen.

 

Es geht ans Werk

Das erforderliche Team und das Thema waren rasch gefunden und wir konnten uns schon über das Grobkonzept Gedanken machen. Hier formulierten wir die Ziele und Kompetenz unseres Kurses und durchdachten grob den Ablauf des Kurses.

 

Interaktive Quiz-Tools

Interessierte Pädagogen lernen in drei Wochen verschiedene interaktive Quiz-Tools kennen. Die Lehrenden aus der Primar- und Sekundarstufe I erstellen ihre eigene Quizzes. Die Lehrpersonen machen sich Gedanken zu Einsatzszenarien in ihrem persönlichen Unterrichtund steigern somit ihre eigenen digitalen Kompetenzen. In diesem Kurs vorgestellten Tool “Kahoot” verwenden die Kinder dazu ihre eigenen Smartphones, es wird aber auch eine Alternative ohne Handy angeboten.

Das Feinkonzept wurde von uns sehr umfangreich und detailgenau gestaltet. Es erleichterte uns damit die Arbeit bei der späteren Umsetzung in Moodle. So durchdachten wir genau, welches Moodle-Tool wir für welche Kurssequenz verwenden würden. Abwechslung stand hier genauso im Vordergrund, wie die Interaktion zwischen den Teilnehmern.

 

Umsetzung in Moodle

Einmal den Button „Bearbeitung einschalten“ aktiviert den Bearbeitungsmodus und schon ging es los.

Ich finde, das Programm ist soweit selbst erklärend. Durch die Vorstellung der einzelnen Moodle-Tools durch Mitstudierenden unseres Lehrgangs, habe ich schon einen groben Überblick über die verschieden Einsatzmöglichkeiten und deren Vor- und Nachteile bekommen.

In diesem Semester habe ich in dieser Lehrveranstaltung viel dazugelernt. Nun kann ich mir vorstellen, in meinem eigenen Unterricht Moodle zu implementieren und für meine Schüler freizugeben. So kann ich hier leicht etwa die Aktivitäten „Tests“, „Aufgaben“, „Abstimmungen“ oder „Gruppenfindungen“,… verwenden.

Auch in meiner Tätigkeit als Praxislehrerin sehe ich bei der Verwendung von Moodle Vorteile. Hier können die Studierenden etwa Informationen bezüglich Wissen über Gegebenheiten vor Ort aber auch die Jahresplanung bzw. Wochenplanung des unterrichtenden Gegenstand finden.

Seek Sense Share

… oder woher ich mein Wissen beziehe, wie ich es für mich verwende und wie ich mein Wissen dann weitergebe.

Seek“ bedeutet, auf welchen Wegen Wissen zu mir gelangt:

von Sozialkontakten, wie z.B. Freunde, Familie, Studienkollegen, Bekannte, Arbeitskollegen, Gespräche,

von Fortbildungen: Vorlesungen, Seminare,

von Printmedien: Bücher, Zeitschriften, Zeitungen,

oder vom Internet, sprich von Websites, e-learning, Virtuelle-PH, Wikipedia, Youtube, Google, Pinterest, Pixabay

 

Mit „Sense“ ist gemeint, wie ich Wissen strukturiere, für mich personalisiere, reflektiere und weiterverwende:

Mit meinen PWM (Persönliches Wissenmanagement) Werkzeugen online und offline: z.B. Brainstorming, Synergy Map, Mindmap, SQ3R-Methode, Eisenhauer-Matrix, Concept Mapping, Screencast, Wochenplan, Notizen, Zusammenfassen, Ordnen, visuell gestalten, Strukturieren, interessante Themen herausfiltern,

Organisieren von Terminen und Austauschen von Kalenderdaten mit iCalender,

durch Sozialkontakte: in Gespräche und bei Feedbacks, die ich erhalte oder gebe

 

Share“ bedeutet „teilen“. Bei dem Seek-Sense-Share-Framework teile ich mein Wissen, meine Ideen, meine Erfahrungen, aber auch meine Quellen:

mit Sozialkontakten: Whatsapp, Konferenzen, Gespräche

auf Fortbildungen an denen ich selbst teilnehme oder auch leite

im Internet: Internetauftritt mit einer Webseite, Screencast auf YouTube, Blog, Twitter, SharePoint, Emails, Moodle, Dropbox, Wiki

oder über Themen, die ich für den Unterricht aufbereite